Physiotherapie

Eine Lymphdrainage wird zur Behandlung von Lymphödemen eingesetzt. Ein Lymphödem entsteht, wenn infolge einer chronischen, entzündlichen Erkrankung des Interstitiums (Zwischenraum zwischen Zellen, Geweben, Organen) der Lymphabfluss gestört ist, sodass sich Flüssigkeit im Gewebe staut. Erkennbar ist dies an einer deutlich sichtbaren Schwellung. Häufig treten Lymphödeme an den Gliedmaßen auf; es können sich aber auch im Gesicht Lymphödeme bilden.

Sportphysiotherapeuten zeichnen sich durch spezifische Kenntnisse der Anatomie und der Biomechanik von Gelenk und Bewegungsabläufen aus, die sie in einer zweijährigen Zusatzausbildung erlernt und durch die Erfahrung in der Praxis vertieft haben. Das Verständnis der Enstehung und Behandlung von Verletzungen kommt nicht nur Spitzenathleten und Hobbysportlern zugute, sondern sämtlichen Patienten, deren Bewegungsapparat im Alltag nicht mehr allen Belastungen standhält.

Das Konzept rechnet gezielt eingesetzte Mobilisationen von Gelenken und neuralen Strukturen zu den wichtigsten Behandlungsarten innerhalb der Gesamtheit physikalischer Therapiemaßnahmen. Sie werden sowohl bei akuten wie auch bei chronischen Beschwerden in der jeweils adäquaten Form angewendet. Zur Unterstützung werden bei Bedarf andere physikalische Maßnahmen, wie Thermo-, Kryo- und Elektrotherapie eingesetzt. Je nach klinischem Bild werden früher oder später Automobilisationen, sowie allgemeine Haltungsschulung und Ratschläge für die Gestaltung des Arbeitsplatzes in das Management des Patienten integriert.

Bei der klassischen manuellen Triggerpunkttherapie übt der Therapeut starken stumpfen Druck aus. Er setzt dazu die Finger, Ellbogen oder ein spezielles Triggerholz ein. Damit bewirkt er eine lokale Durchblutungssteigerung und somit eine verbesserte Sauerstoffzufuhr, wodurch sich die Muskeln bzw. die Sarkomere wieder lösen können. Im Anschluss streicht er die behandelte Stelle aus und fördert die Beweglichkeit der Muskeln gegeneinander.

Eine alternative zur Triggerpunkttherapie mit den Händen ist das Dry Needling. Dabei sticht der Therapeut mit einer feinen Nadel mitten in den Triggerpunkt. Das Eindringen der Nadel ist kaum spürbar, wohl aber das heftige Zusammenzucken des Muskels, wenn die verhärtete Stelle getroffen wird.

Es gibt genug Möglichkeiten, die man mit erfahrenen Therapeuten besprechen kann, um Kopfschmerzen erfolgreich anzugehen und nicht das eigene Laben durch diese Schmerzen bestimmen zu lassen. Es ist allerdings auch wichtig zu verstehen, dass Kopfschmerzen nur dann erfolgreich behandelt werden können, wenn die betroffene Person bereit ist, aktiv diese lästigen Kopfschmerzen anzugehen. Das bedeutet nicht nur, sich auf den Therapeuten zu verlassen, sondern auch – nach Absprache mit ihm – bestimmte Lebensumstände, wie z.B. Ernährung, körperliche Aktivitäten etc., zu verändern.

Bevor chirurgische Maßnahmen in Erwägung gezogen, sollten Entspannungs- und Lockerungs-Übungen ausprobiert werden. Diese umfassen manuelle oder osteopathische Therapieverfahren.

Ziel der Biofeedback-Therapie ist es, eine unmittelbare, willentliche Steuerung von Körperfunktionen zu ermöglichen, die normalerweise nur unwillkürlich gesteuert werden können. Biofeedback soll also dazu beitragen, bereits entstandene Fehlfunktionen sichtbar zu machen und willentlich in den Griff zu bekommen. In der Regel ist es mit Biofeedback nur möglich, eine einzelne Körperfunktion zurückzumelden. Damit wird ein ganz gezielter Ausschnitt aus der Körperfunktion abgebildet und dem Patienten zur Kenntnis gebracht. Dadurch unterscheidet sich Biofeedback in aller Regel von den sonstigen Entspannungsverfahren, wie der progressiven Muskelrelaxation-verfahren nach Jacobson, die versuchen, den gesamten Körper zu beeinflussen.

Unter dem Begriff NOI (Mobilisation des Nervensystems) verbirgt sich ein neuro-orthopädisches Behandlungskonzept, das von David Butler entwickelt wurde. Der australische Physiotherapeut verbindet darin bewährte Verfahren mit einem neuen Verständnis des Nervensystems.

In der Behandlung wird der Patient umfassend neurologisch untersucht. Dies umfasst neben einer ausführlichen Anamnese, Muskel-, Sensibilitäts-, und Reflextests sowie die Überprüfung der Mobilität der Nerven. Dazu werden spezifische Standardtests durchgeführt, die modifiziert zur Mobilitätsverbesserung angewendet werden.

Faszien – das weißlich-durchsichtige Bindegewebe hat vielfältige Aufgaben. Es umschließt einzelne Organe, Knochen und Muskeln und gibt dem Körper Halt und Form. Bei den Muskeln umgeben Faszien sogar einzelne Muskelfasern, Muskelstränge und den Muskel als Ganzes.

Zu wenig Bewegung im Alltag oder starre Bewegungsabläufe – wie beispielsweise langes Arbeiten vor dem Computer, bei dem die Hand gleichförmig über der Tastatur oder mit der Maus bewegt wird – können die Faszien verkleben und verhärten lassen. Daher ist es nicht überraschend, dass regelmäßiger Sport dazu beitragen kann, die Faszien wieder geschmeidiger zu machen. Langfristig sollen auf diese Weise sogar Rückenschmerzen in den Griff zu bekommen sein.

Die Kinesio Taping® Methode ist eine definitive rehabilitative Taping-Technik, die entwickelt wurde, um den natürlichen Heilungsprozess des Körpers zu erleichtern und gleichzeitig Muskeln und Gelenken Unterstützung und Stabilität zu bieten, ohne den Bewegungsumfang des Körpers einzuschränken, sowie eine erweiterte Weichteilmanipulation, um die Vorteile der manuellen Therapie im klinischen Umfeld zu verlängern. Kinesio® Tex Tape ist latexfrei und tagelang tragbar, ist sicher für Menschen von der Pädiatrie bis zur Geriatrie und behandelt erfolgreich eine Vielzahl von orthopädischen, neuromuskulären, neurologischen und anderen medizinischen Erkrankungen.

Unter der Medizinischen Trainingstherapie versteht man ein gerätegestütztes Training, durch das die allgemeine und spezielle Leistungsfähigkeit und Belastungsfähigkeit des menschlichen Organismus gesteigert werden soll. Wobei die Komponenten Kraft, Kraft-Ausdauer, Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit und Stabilität individuell auf das alltägliche Leben des Patienten angepasst werden.

Die MTT bietet die Möglichkeit, die Physiotherapie wirksam zu unterstützen. Jedes gewonnene Ausmass an Mobilität muss wieder mit Muskelkraft stabilisiert werden, ansonsten geht diese wieder verloren.

Unter Sturzprophylaxe versteht man therapeutische und pflegerische Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen. Pflegekräfte und Therapeuten sollen in der Lage sein, wirksam einzugreifen, um Stürze zu vermeiden und Sturzfolgen auf ein Minimum zu reduzieren.

Die Atemtherapie umfasst Übungen und Techniken, die dem Patienten die Atmung erleichtern und seine bewusste Körperwahrnehmung fördern sollen. Sie ist ein Teilgebiet der Physiotherapie und wird zum Beispiel bei Patienten mit Asthma oder chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) angewandt. Lesen Sie alles Wichtige über die Atemtherapie, welche Übungen es gibt und welche Patienten davon profitieren.

Die Elektrotherapie nutzt elektrischen Strom zu therapeutischen Zwecken. Als Teilbereich der Physiotherapie kommt sie häufig begleitend bei der Behandlung von Erkrankungen und Beschwerden zum Einsatz, zum Beispiel zur Schmerzlinderung. Lesen Sie alles Wichtige über den Ablauf der Elektrotherapie, wo sie angewendet wird und welche Risiken sie birgt.

Die Magnetfeldtherapie ist ein naturheilkundliches Behandlungsverfahren. Dabei werden Magneten oder elektrisch erzeugte Magnetfelder unter anderem dazu eingesetzt, Entzündungen zu hemmen, Schmerzen zu lindern oder die Heilung zu unterstützen. Auch manche Sportler schwören auf einen stoffwechsel- und durchblutungsfördernden Effekt der Magnetfeldtherapie. Lesen Sie hier, wann eine Magnetfeldbehandlung helfen kann, wie sie wirkt und wie die Behandlung genau abläuft.

HABEN SIE SICH SCHON GEFRAGT: „WAS IST PHYSIOTHERAPIE“?

Fälschlicherweise wird Physiotherapie oft mit Schmerzen in Verbindung gebracht. Die Aufgabe und das Ziel der Physiotherapie ist jedoch,  Ihnen zu helfen und dafür zu sorgen, dass Sie sich wieder leistungsfähiger und belastbarer fühlen. Somit soll Ihre Lebensqualität in Alltag und Freizeit gesteigert werden. Dies gilt sowohl für Patienten nach einem Unfall oder mit akuten oder chronischen Erkrankungen, sowie auch für Personen mit einer Behinderung. Physiotherapie lässt sich jedoch auch bei bester Gesundheit zum Erhalt der „Work Life Balance“ einsetzen und dient somit dem Wohlbefinden und der verbesserten Leistungsfähigkeit des Körpers.

DIE PHYSIOTHERAPIE BEGLEITET SIE DURCHS LEBEN

Die Physiotherapie ist in sämtlichen Alters- und Aktivitätskategorien von Bedeutung. Sie reicht von der Behandlung von lokalen Muskel- und Gelenkschmerzen über akute und chronische Beschwerden, bis hin zur Rehabilitation nach komplizierten Knochenbrüchen oder muskulären Verletzungen. So kann die Physiotherapie dem Marathonläufer helfen, mit einem Lächeln im Gesicht durchs Ziel zu laufen, Büroangestellten ermöglichen,  beschwerdefrei zu sitzen, Bauarbeitern zu uneingeschränktem Heben verhelfen, Kinder bei der effizienteren Genesung nach Knochenbrüchen unterstützen oder sie ermöglicht Ihnen ganz simpel die kleinen Bewegungen, die grosse Freude auslösen, wie zum Beispiel das Spielen mit Kindern und Enkelkindern.

Mehr Informationen zur [email protected] physio Triesen können Sie auch auf https://www.atmyphysio.li/ finden.

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